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erster_einstieg_ins_strafbuch

Wenn Du neu im Strafbuch bist, sind von den auf der Hauptseite gezeigten Navigationsbuttons drei Menübereiche wichtig:

  • Einstellungen (unteres Drittel im Menü)
  • Chat (oberes Drittel im Menü)
  • Nachrichten (oberster Eintrag vom Menü)

Die wichtigsten Informationen können andere Chatteilnehmer nur aus den vorgenommenen Einstellungen entnehmen. Deshalb sollten diese unbedingt vor dem Erstchat zumindest rudimentär vorgenommen werden. Ansonsten darf es nicht verwundern, dass es zu keinem erfolgreichen Chat kommt. Diese Eintragungen können jederzeit nachgearbeitet werden - und sollten es auch.

Gerade auf Niveau und langfristige Kontakte ausgerichtete Strafbuch-Teilnehmer/-innen erkennen schon anhand von solchen gut erstellten Informationen, dass es sich um einen ernst zunehmenden Gesprächspartner handelt.

Die Seite mit den Einstellungen erklärt sich weitgehend von selbst. Einige Hinweise seien aber aus eigenem Schutz hier genannt.

Die „Verifikation“ wird erklärt - letztlich besagt sie, ob diese Person sich in irgendeiner Weise als real existierend gegenüber dem Strafbuch selbst zu erkennen gegeben hat. Das „Halsband“ bedeutet, dass eine Person sich einer bestimmten Herrschaft gegenüber damit verpflichtet erklärt (z.B. wird der Nickname der Herrschaft eingetragen). Der „Name“ muss hinterlegt werden, aber das Häkchen zur Freischaltung für andere ist mehr als gut zu überdenken. Die „PLZ“ (=Postleitzahl) und der „Wohnort“ führen unter Umständen zur Möglichkeit, dass realisierbare Begegnungen einschätzbar werden. Doch solltest Du erst für Dich geklärt haben, ob Du echte Begegnungen wirklich willst. Zu wissen ist: hier richtige falsche (also gezielt unwahre) Postleitzahlen eintragen ärgert alle, die sich hierauf verlassen. Also dann besser diese Angaben unterlassen oder nur soweit Anfangsziffern eintragen, wie es Sinn macht (z.B. für den Kölner Raum „50“ eintragen). Für die nachfolgenden Kontaktaufnahmeangaben wie „Email“, „Telefon-Nr.“, „Fax-Nr.“ und „Handy-Nr.“ gilt es, genau abzuwägen, was für reale Kontakte Du erreichen willst. Die Möglichkeit von anonymen SMS gibt es allerdings auch: Trage Deine Handy-Nr. ein, setze aber die Markierung nur bei „SMS erhalten“. „Skype“ ist als Chat, Telefon und Video nutzbar. Alles davon kann auf der Gegenseite mitgeschnitten werden. Achte also darauf, wie Du es wirklich einsetzen willst. Sonst lasse es Dir erst durch den Kopf gehen, entscheide später und trage es dann nach. Die „Homepage“ ist immer einem Inhaber zuordnenbar. Wer sie veröffentlicht, ist damit in der Regel auch „zu finden“.

Das „Geburtsdatum“ sollte unbedenklich eingetragen werden, aber nicht selbst veröffentlicht werden. Ein stimmiges Geburtsdatum ist ein entscheidendes Recherche-Suchkriterium für Personensuche im Internet. Ein falsches Geburtsdatum macht eher keinen Sinn. Es genügt, das Häkchen bei „Alter“ zu aktivieren. Das Strafbuch-System errechnet automatisch dann das korrekte Lebensalter. Mit Hilfe von realen Geburtsdaten, die sichtbar sind, kann man auch gefunden werden und falsche Angaben machen wenig Sinn.

Geschlecht“ [keine Angaben - männlich - weiblich - verschiedene Paarkonstellationen - zwei TS-Orientierungen] und „Typ“ [keinen Angaben - dominant - devot - switching - fetisch] bedürfen wohl keiner näheren Erläuterung. Die Möglichkeiten sind in den jeweiligen Auswählfelder erkennbar.

Der anschließende Bereich sollte unter dem eigenen Schutzgedanken so ausgefüllt werden, dass bei „Tatoos“ je nach sichtbarem Körperteil das Tatoo selbst nicht zu genau beschrieben wird. Die übrigen Bereiche sind wieder selbsterklärend. Die ZSR-Nr. meint die „Zentrale-Sklaven-Registierung“-Stelle im Internet. Für Nicht-Insider: Die ZSR-Nr. bedeutet keine Überprüfung der tatsächlichen Person. Bei „Bild“ musst Du selbst darauf achten, keine Copyright-Rechte zu verletzen, wenn du ein Bild hochlädst. Der „Bildschutz“ sollte in jedem Fall aktiviert werden. Ein Herunterladen dieses Bildes wird so erfolgreich verhindert (ein Abphotographieren vom Bildschirm ist aber immer noch möglich). Die heutige Bilderkennung im Internet darf nicht unterschätzt werden .. also lade auf keinen Fall ein Bild von Dir hoch, dass schon sonst im Internet unterwegs ist und mit dem Deine Person verbunden ist. Wer Dir etwas von „gefahrlosen Fotoveröffentlichungen bei aktiviertem Bildschutz“ erzählt und meint, das sei nicht rückverfolgbar, ist entweder selbst naiv und falsch informiert oder weiß es besser und will es für sich selbst ausnutzen. In beiden Fällen wärest Du gefährdet. Das Strafbuch hat eine sehr hohe Schutzmauer mit dem Bildschutz eingezogen. Wer sein Gesicht zeigen will, soll dies tun dürfen. Dennoch ist klar: kein Schutz im Internet ist jemals auf ewig sicher.

Für das Copyright der „Audiodatei“ gilt das gleiche wie für die Bildrechte (siehe vorheriger Abschnitt). Für „ICQ“, „AIM“, den anderen Messengersystemen und „Twitter“ gilt: nur die wirklich gewünschten Gesprächspartner sollten diese Information erhalten. Viele Strafbuch-Nutzer schreiben deshalb sinngemäß: „vorhanden“; „nur für besondere Kontaktpartner“ oder etwas ähnliches. So erhält wirklich nur der die Kontaktdaten, der sie auch erhalten soll und dennoch ist klar: diese Kommunikationsmöglichkeit ist vorhanden.

Die „Webcam“ ist bei verlässlichen Partnern und bei Interesse an solchen „Fernbeziehungen“ eine interessante Sache. Das Strafbuch ist hier immer wieder rasch auf dem neuesten Stand. Aber Du solltest sie erst einsetzen, wenn Du sicher bist, wer Dein Gegenüber tatsächlich ist. Ein Mitschnitt der Webcam und dem so gezeigten Bildern ist technisch auf der Gegenseite leicht umsetzbar.

Die markierten „Erfahrungen“ sollen einen ersten Anhaltspunkt für neue Kontakte bieten, was Du schon kennen gelernt hast. Dabei ist offen, ob Du es selbst an Dir ausprobiert hast oder mit anderen zusammen realisiert wurde. Dies klärt sich dann in weiteren Gesprächen. Gemeint ist weniger eine „Wunschliste“ nach dem Motto: das würde ich mal gerne kennen lernen. Solche Inhalte gehören in den Bereich „Beschreibung“ weiter unten.

Die Angabe „Mit mir ist möglich:“ wird erschreckenderweise von einigen nicht so ernst genommen. Du solltest Dir selbst vor Augen führen: wecke keine Hoffnung bei anderen, die Du nicht erfüllen möchtest. Du wirst sie tief verletzen, wenn Du Dich dann zurückziehst, weil es eh nie Dein Ziel war. Umgekehrt gilt auch für Dich: nehme zwar die Angaben anderer ernst, aber sicher bist Du Dir erst, wenn Du sie mehr kennengelernt hast.

Die nun folgende „Beschreibung“ ist freier Text. Wer bei den ersten Anhaltspunkten weitergehendes Interesse hat, wird sich bei der Beschreibung ein von Dir selbst beschriebenes Bild von Dir machen wollen. Hier ist der Bereich, in dem Du Akzente setzen kannst, von Dir und Deinen Wünschen oder auch Tabus schreibst oder Dir andere wichtige Sachen, Gedanken, Inhalte darlegst. Eine „echte“ Beschreibung ist sehr viel wert bei denen, die es selbst wieder ernst meinen.

Die folgenden Markierungen sind keine Angaben, die Deinen Schutz Deiner Person in Frage stellen. Insofern solltest Du Dir einfach überlegen, was Du selbst anderen Strafbuchnutzern darlegen möchtest. Es gibt Gründe für und gegen den ein oder anderen Informationsteil - und ob man das will oder nicht. Ein s abschließendes Wort zum „Real-Status“: andere Strafbuch-Nutzer können ihrerseits bestätigen, dass sie Dich kennen und das es Dich so gibt, wie Du Dich beschreibst. Bei dem ersten „Zeugen“ werden Dir X % Realstatus angezeigt. Beim zweiten „Zeugen“ steigt die %-Anzeige weiter und so wächst die Sicherheit, dass diese Person auch wirklich so existiert. Sie ersetzt damit nicht die „Verifikation“. Aber dazu an anderer Stelle mehr.

erster_einstieg_ins_strafbuch.txt · Zuletzt geändert: 2014/03/10 18:14 von deliah